Unser Gästebuch  
 


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01.06.2004  19:34:16 CICONIA-Horst
Hallo lieber ARNULF!
Könnte es sein daß Ihr vor ca. 14 Tagen 300m westlich von Euerem Storchenhorst ca. 40 Singschwäne auf der Wiese hattet?Konnte es mit dem Handglas leider nicht exakt bestimmen,Höckerschwäne waren es jedenfalls nicht,die Schnabelspitze und Körpergröße sprach für Singschwäne.

Besten Gruß!

CICONIA-Horst
 
31.05.2004  17:09:13 Ita
Die vier Küken sind ja schon tüchtig gewachsen. Allmählich wird es für die Storcheneltern sicher schwieriger, die hungrige Schar zu füttern. Das eine Störchli ist recht unternehmungslustig, versucht sogar, über den Nestrand zu gucken.
Wer sich von den Störchlis trennen kann, kann sich heute auf WDR um 17,15 Uhr den Film "Nomaden der Lüfte" anschauen.
Liebe Grüße, Ita
 
20.05.2004  21:35:03 CICONIA-Horst
OCKERUNG des GEFIEDERS:
Besten Dank für den Hinweis zum möglichen Ockerungsvorgang des Storchengefieders.Das Redoxsystem Fe++/Fe+++ ist hinreichend bekannt,insbesondere vom Magnetit.Bislang ist aber noch nicht der Beweis erbracht,daß die Wasser der Spreewaldfließen und ihre Feuchtbiotope auch tatsächlich Fe in dem Maße enthalten,daß sie zur Ockerung des Gefieders führen können.Die dortigen Böden haben u.a. einen niedermoorigen Charackter,so daß also auch Gerbsäuren,Huminsäuren und Tannine u.ä. durch Einlagerung im Eiweiß des Gefieders,hier Keratin,zur Gelbfärbung und damit "Ockerung" führen können.Gerbsäuren werden u.a. seit Jahrhunderten zur Gerbung und Färbung von Eiweißstrukturen (Leder!) verwendet und sind in Eiweißstrukturen sehr stabil,so daß also auch diese Variante nicht ausgeschloßen werden kann.Jedenfalls kommen die Radensdorfer Störche aus ihrem Winterquartier in einem nicht geockerten Gefieder in ihre Brutheimat zurück da sie ja in der Zwischenzeit mausern (Gefiederwechsel),so daß sie die Ockerung also um Radensdorf erhalten haben müßen.
Die chemische Substanz der Ockerung liese sich ja recht einfach durch eine Gefiederprobe nachweisen.Dazu braucht man nicht unbedingt eines Altstorches habhaft zu werden.Es genügt eine abgeworfene Mauserfeder!Der chromatografische Nachweis würde die Substanz ja in Kürze offenbaren.

MfG!

CICONIA-Horst


 
20.05.2004  16:14:18 Alexander
Eben waren deutlich vier Jungstörche im Nest zu sehen.
 
20.05.2004  07:21:18 Dr.Manfred Werban Manfred.Werban@gmx.de
Eine Bemerkung zu den "rostigen"Störchen.Eisen kommt nativ in verschiedenen Mineralien,z.B. Silikaten,Karbonaten,Phosphaten etc. vor.Im Boden bildet es fein verteilte Hüllen um die Bodenkörner.Im ständigen Bereich des Grundwassers ist das Eisen in der zweiwertigen reduzierten Form löslich und färbt den Boden graugrün bis-blau.Dieser Horizont ist also gleichzeitig ein Anzeiger für den aktuellen Grundwasserstand.
Infolge von Luftzutritt,also durch Schwankungen des Grundwasserstandes(vor allem im Sommmer) oxidiert das Eisenzur dreiwertgen Form und fällt aus.Es entsteht die sog. "Verockerung",die für lange Zeit das Wasser rötlich-braun und demnach alles was damit in Berührung kommt entsprechend verfärbt-so auch die Federn der Störche.
 
18.05.2004  11:10:03 Arnulf Weingardt
Seit dem heutigen Tag mit seinem Sonnenschein kann man die Jungvögel öfter sehen.

Im Spreewald gibt es diesjahr wieder eine Reihe von Neuansiedlungen, hoffen wir, dass ein Teil davon dauerhaft ist.

Gruß

Arnulf Weingardt
 
16.05.2004  07:24:43 Ita
Der Elternstorch hat gerade einen Blick auf die drei allerliebsten, eng aneinander gekuschelten Küken zugelassen. Von dem vierten Ei war nichts zu sehen, doch haben die Eltern in den nächsten Wochen genug zu tun, für ihre drei Kleinen genug Futter herbei zu schaffen. Ich wünsche der Storchenfamilie viel Glück.
 
15.05.2004  12:38:08 Arnulf Weingardt
Ich habe eben den dritten Jungstorch gesehen.

Arnulf Weingardt
 
14.05.2004  14:06:57 Arnulf Weingardt
Danke Alexander,

wer kann sagen wieviel Eier neben den beiden Jungen zu sehen sind ?
Ich denke es sind drei.
Gruß

Arnulf Weingardt
 
13.05.2004  20:50:38 Alexander
Inzwischen sind zwei Küken geschlüpft.
 
13.05.2004  19:09:07 Alexander
Das erste Küken ist heute geschlüpft.

Freundliche Grüße
Alexander
 
13.05.2004  10:03:43 Arnulf Weingardt
Hallo,

heute stand mal kurz der brütende Altstorch und ich konnte vier Eier sehen.
Es wird aber in den nächsten Tagen zum Schlupf kommen, dann meldet Euch.

Gruß

Arnulf Weingardt
 
01.05.2004  21:12:41 CICONIA-Horst
Hallo ARNULF!
Wäre doch einmal interessant von der Flußmeisterei und dem städtischen Wasserversorgungsamt die Wasserzusammensetzung VOR der Wasseraufbereitung zu erfahren.Diese Institutionen sind ja im laufenden Besitz der kontinuierlichen Wasseranalysen.
Eisen muß bekanntlich für die Trink- und Mineralwasseraufbereitung vorher ausgeflockt werden,da es ansonsten zu Flockungen und Trübungen im Trink- und Mineralwasser führt.

Vielleicht kannst Du einmal ein Analyseblatt zu Euerem hiesigen Wasser im Storchenbiotop anfordern und hier hereinsetzen.Wäre ein sehr interessanter Beitrag zur Ockerung euerer Störche.

Einen schönen Maisonntag wünscht Dir

CICONIA-Horst
 
29.04.2004  16:55:30 Werner
Eisenhaltiges Wasser wäre schon denkbar, kommt auf den gelogischen Untergrund/Sauerstoffgehalt/Grundwasseraustausch an. Gruss aus Bayern
 
26.04.2004  19:12:00 Piepe
Bekommt der storch nach einem jahr auch ne Milion:)
Aber ist schon lustig zu sehn was der die ganze zeit so treibt. Tolle idea ist das gibt nen Bienchen!!!!!!!
 
25.04.2004  20:27:11 hans-neumann hans-neumann@gmx.li
wie ich über Storchennest.de erfahren habe sind es heute bzw.seit 23.4. schon 4 vier Eier!!!!!!!
viele Grüsse haneu
 
19.04.2004  09:50:07 Ita NRW
Ach ja, Arnulf, dafür drücke ich ganz fest die Daumen. Alle beide Störche sind momentan friedlich im Horst vereint.
Liebe Grüße, Ita
 
19.04.2004  08:45:06 Arnulf
Vielen Dank für die Bestätigung des dritten Ei`s.
Die Verockerung des Gefieders kann durch Beutefang und Trinken an in der Nähe befindlichen Gräben entstehen, einer ist sehr stark Eisenoxidhaltig.

Hoffen wir, dass die geenwärtig stattfindende Phase der Horstkämpfe folgenlos für dieses Gelege vorübergeht.

Gruß

Arnulf
 
18.04.2004  13:18:43 haneu hans-neumann@gmx.li
O,ja das Dritte Ei ist im Nest
 
16.04.2004  18:41:16 CICONIA-Horst
Auch dieses Jahr erscheinen beide Altstörche wieder stark geockert im weißen Gefieder.Neben Eisenoxid-hydroxid-Verbindungen führen auch Gerb- und Huminsäuren zu derartigen Eiweiß-Keratin-Einfärbungen im Gefieder.
Auf Grund der Bodenbeschaffenheit scheinen wohl am ehesten Gerb- und Huminsäuren in Frage zu kommen.Aber ARNULF kann dies am besten beantworten!
Morgen sollte das 4.-te Ei anrollen.

CICONIA-Horst
 
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